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Aktuelles

Beiträge zur Stadtgeschichte

Die Erste stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Bergmann-Gries und Stadtarchivar Michael Korn stellten jetzt den neuen Band 54 der Reihe „Sankt Augustin – Beiträge zur Stadtgeschichte mit dem Titel „Spurenlesen, Steiferhof und Schanditz“ vor. In vier Aufsätzen werden in dem reich bebilderten Band unterschiedliche Themen aus der Geschichte der Stadt aufgegriffen.

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Verwaltungsvorstand der Stadt Sankt Augustin ab Sommer in neuer Besetzung

In der letzten Ratssitzung wurde Ali Dogan als Nachfolger des zur Wasserversorgungsgesellschaft Sankt Augustin wechselnden Marcus Lübken gewählt. Er wird zum 1. Juli 2017 die Aufgaben übernehmen. Rainer Gleß wurde zum zweiten Mal für weitere acht Jahre gewählt. Er bleibt als Erster Beigeordneter allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.

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Nach den Osterferien ist auch in der Turnhalle Schiffsstraße wieder Sport möglich

Im Februar 2017 sind die letzten Menschen aus der Turnhalle Schiffsstraße in Mülldorf in andere Unterkünfte umgezogen. Das Gebäudemanagement und der Bauhof der Stadt Sankt Augustin haben bereits begonnen, die Ein- und Umbauten rückgängig zu machen. Nach derzeitigem Sachstand kann die Halle nach den Osterferien wieder genutzt werden.

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Kinder und Jugendliche brauchen Ihr Ohr

Die Aktivbörse der Stadt Sankt Augustin sucht wieder mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter für die Beratung am Kinder- und Jugendtelefon. Interessierte können sich bei der Aktivbörse melden.

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Bundesfreiwilligendienststellen zu besetzen

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bietet die Stadt Sankt Augustin interessante Einsatzstellen für alle Freiwilligen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in verschiedenen Einrichtungen an. Alle Stellen sollen grundsätzlich für 12 Monate und mit 39 Wochenstunden besetzt werden. Der Einsatz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorgesehen.

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Bunt, bunt, bunt sind alle meine Hefte ...

Erstmals vollständig in Farbe erscheint das neue Umweltprogramm der Stadt Sankt Augustin. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen lädt das Büro für Natur- und Umweltschutz herzlich ein, die Lebensräume vor der Haustür und in der Region mit ihren Besonderheiten zu entdecken und die Natur mit allen Sinnen zu erforschen und zu genießen. Die Teilnehmer des Umweltprogramms können in 78 Erlebnis-Spaziergängen, Vorträgen, Fahrradtouren und Workshops die Natur in Sankt Augustin und Umgebung kennenlernen und dabei besondere Schätze und unerwartete Lebensräume entdecken.

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Kreuzungsfreie Unterführung der Stadtbahnlinie eröffnet

Fertigstellung der Ost-West-Spange dauerte nur neun Monate

Ab dem 9. Februar um 8 Uhr können Kraftfahrzeuge und Radfahrer kreuzungsfrei die Stadtbahnlinie queren. In einer Bauzeit von rund neun Monaten wurde für die Stadtbahn und den Fuß- und Radweg entlang der Bahn eine Brücke errichtet. Eine neue Straße, die sogenannte Ost-West-Spange, verbindet die Bonner Straße (B 56) mit der Rathausallee. Vertreter aus Verwaltung, Politik, der Stadtwerke Bonn, der bauausführenden Firmen und der Unternehmensgruppe Jost Hurler gaben heute die Ost-West-Spange für den Verkehr offiziell frei.

Vertreter aus Verwaltung, Politik, beauftragten Unternehmen und der Jost Hurler Unternehmensgruppe eröffnen die Ost-West-Spange.

Die Stadtbahnlinie durchzieht die Stadt Sankt Augustin von Nordost nach Südwest. Alle Verkehrsflüsse zwischen den Stadtteilen östlich und westlich der Bahnlinie müssen deshalb über Schranken und Ampeln gesteuert werden. Das führt vor allem im Berufsverkehr zu längeren Wartezeiten. Bürgermeister Klaus Schumacher betont bei der Eröffnung der Ost-West-Spange, „Auch Feuerwehr und Rettungsdienst profitieren von der neuen Unterquerung. Sie können jetzt ohne Aufenthalt durch querende Bahnen die Gleise unterfahren und sind noch schneller am Einsatzort oder Krankenhaus.“ Baubeginn war Mitte April 2016 mit Kanalbauarbeiten.

Ein großer Höhenunterschied war von der Bonner Straße aus zu überwinden, um die Stadtbahntrasse zu unterqueren.

Um die Gleise der Stadtbahn nur kurze Zeit sperren zu müssen, wurde das Brückenbauwerke neben dem endgültigen Standort hergestellt. Bereits bei Baubeginn hatten die Projektverantwortlichen für den Einschub an Ort und Stelle die Herbstferien vorgesehen. Im Laufe einer Woche wurden dann der Gleiskörper entfernt, die notwendigen Erdarbeiten durchgeführt und die beiden nebeneinander liegenden Brückenteile für Stadtbahn und Fuß- und Radweg gemeinsam an Ort und Stelle geschoben. Der Einschub war Millimeterarbeit und gelang reibungslos im Laufe eines Vormittags. Immerhin haben die Brücken ein Gewicht von etwa 1.200 Tonnen. Der Schienenersatzverkehr in dieser Zeit lief wie erwartet ohne Probleme.. Die Spannweite der Brücke (lichte Weite) beträgt 13 Meter, die Breite des Überbaus zwölf Meter.

Entlang der B 56 musste aufgrund des Höhenunterschiedes eine Stützwand auf einer Länge von 35 Metern hergestellt werden. Insgesamt wurden 25.000 Kubikmeter Erde bewegt, davon alleine 6.500 Kubikmeter an zwei Tagen für den Brückeneinschub. Eine neue Ampelanlage regelt den Einmündungsbereich an der B 56.

Das Interesse an der ersten kreuzungsfreien Querung der Stadtbahnlinie war groß.

Rainer Gleß, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, freut sich, „Die Stadtteile östlich und westlich der Stadtbahnlinie sind jetzt erstmals kreuzungsfrei miteinander verbunden. Damit wurde einem weiteren Aspekt des Stadtentwicklungskonzeptes 2025 und des Masterplan Urbane Mitte Rechnung getragen. Gerade im Hinblick auf die Eröffnung des zweiten Bauabschnitts der HUMA wird die Ost-West-Spange eine deutliche Entlastung bringen. Davon bin ich überzeugt.“

2010 wurden die Baukosten ursprünglich mit 3,4 Millionen Euro veranschlagt. Jetzt konnte die Maßnahme mit Baukosten von rund 2,7 Millionen Euro realisiert werden. Die planmäßige Bauzeit von 12 Monaten wurde um fast drei Monate unterschritten. Die Gesamtprojektkosten der Maßnahme, einschließlich aller Kosten wie zum Beispiel die Erstellung der Ampelanlage Bonner Straße, Ablösezahlungen für die B56 sowie das Brückenbauwerk Stadtbahn, Kosten für den Schienenersatzverkehr oder Planungskosten belaufen sich dabei auf etwa 4,3 Millionen Euro. Damit bleiben die Gesamtkosten rund 300.000 Euro unter den im Haushalt 2016/17 kalkulierten Gesamtkosten von 4,6 Millionen Euro. An den Kosten beteiligt sich die Unternehmensgruppe Jost Hurler mit 40 Prozent. Die übrigen Kosten trägt die Stadt Sankt Augustin.

Bauherr waren die Stadtwerke Bonn im Auftrag der Stadt Sankt Augustin, die Planung hatte die Firma Schüssler Plan, Köln, die Bauausführung lag in den Händen der Strabag AG, Niederlassung Hennef.

08.02.2017